Spielen mit der Angst

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Selbstbehauptungskurse für Kinder sind derzeit populär - doch (einige) Psychologen warnen

Unter dieser Überschrift erschien ein interessanter Artikel von Tina Baier am Donnerstag, 9.Juli 2009 in der Süddeutschen Zeitung.


Sie betrachtet darin kritisch die vielfältigen Angebote die derzeit den Markt überfluten, lässt Experten zu Wort kommen und geht der Frage nach: Machen Selbstbehauptungskurse Kinder wirklich stark und schützen sie oder handelt es sich um einen neuen Auswuchs des wuchernden Marktes für Coaching, Persönlichkeitsoptimierung und andere Lifestyle-Angebote?
„Auf diesem Gebiet gibt es viele selbsternannte Fachleute und keine Zertifizierung der Kurse“, sagt Christian Lüders vom Deutschen Jugendinstitut in München. Den Ernstfall mit realitätsnahen Rollenspielen zu üben birgt die Gefahr, dass Kinder Ängste entwickeln und ähnliche negative Folgen erleiden, wie bei einem wirklichen Überfall, warnen Psychologen. Kinder sollten Widerstandsfaktoren entwickeln, wie es im Fachjargon heißt und im besten Fall kann ein gut gemachter Kurs ein Baustein darin sein. „Auch der beste Kurs kann die Erziehung der Eltern nicht ersetzen“, erklärt Lüders. Doch wie macht man Kinder selbstbewusst? Wie warnt man sie vor Gefahren, ohne sie zu verängstigen? „Selbstbewusst werden Kinder, die die Erfahrung machen, dass sie etwas bewirken können“, sagt Lüders.


Den vollständigen Artikel können sie unter folgender Adresse nachlesen:
http://www.sueddeutsche.de/leben/438/479924/text/